Achtung, Satire. Oder wie man mit 3 Followern einen “Shitstorm” auslöst.

weshit

Manchmal spielt die Welt verrückt und man glaubt selbst kaum, was so passiert. Da sieht man, wie sich ein Stein ins Rollen begibt und schreibt einfach nur darüber. Mit einem Augenzwinkern. Mit Humor. Und nicht so ganz ernst gemeinten Tweets. Vielleicht ist es einfach die Schnelligkeit der Informationsgesellschaft, die sich keine Zeit mehr nimmt, auch zwischen den Zeilen oder sogar ganze Zeilen zu lesen. Satire ist scheinbar allgemein – und insbesondere im Netz – nicht für jeden gleich und auf den ersten Blick zu erkennen.

Es ist natürlich großartig, wenn man solch große Aufmerksamkeit der tageswebschau und in den nachhallenden Gesprächen bekommt. Ein ganz dickes DANKE für die neu gewonnenen 35 38 Fans auf Facebook und den 14 neuen Followern auf  Twitter. Bald geschieht hier sicher der erste eigene erste Shitstorm auf der Seite, wenn das mit dem Wachstum der Reichweite so schnell weiter geht!!

Witzig ist nur, dass Sätze wie…

“Sie haben ein echt mieses Produkt? Ihr Kundenservice ist unter aller Sau? Wir machen Ihren Shitstorm möglich! Individuell. Customized. Fully Reported. Mit echter Scheisse-Garantie.”

…oder…

“Schicken Sie uns am besten gleich keine E-Mail, denn unser Kundenservice ist genau so scheisse wie Ihrer. Wir hassen Ihre Nachricht!”

ziemlich eindeutig zeigen sollten, dass “WeShitTheStorm” KEINE ernstgemeinte Shitstorm-Agentur ist oder in irgendeiner Form Firmen so-in-echt-jetzt mit hohlen Trollsprüchen attackiert. Es gibt aktuell eine Menge Experten, die sich ebenso den Kopf zerbrechen, ob die letzten Shitstorms tatsächlich Zufall waren oder ob da mehr dahinter steckt. Die einen machen es sachlich und analytisch, die anderen eben mit Ironie und einem gewissen Unterhaltungswert, wenn man ihn mag.

Wenn man also das Geschehene der letzten 48 Stunden zusammenfasst, kann man also mit Stolz behaupten, es mit nur 6 Followern, 107 Facebook-Fans und lediglich 3 (in Worten DREI) Blogposts bis in die tageswebschau geschafft zu haben und für jede Menge Buzz im Netz gesorgt zu haben.

Was eigentlich zum Nachdenken anregen sollte, ist weniger die Tatsache, dass eine fiktive (oder namhafte) Digital-Agentur die Shitstorms zu verantworten hat, als mehr der generelle Umgang mit den (digitalen) Medien. Und wie einfach – ich wiederhole und schreibe es groß und fett: EINFACH - es ist, eine solche Welle zu erzeugen, die eigentlich gar keine ist. Genau das war übrigens mit eine Intention, diese Seite zu eröffnen und dies zu beweisen.

Hier noch mal in ALLER KLARHEIT:

Insofern ist die Berichterstattung der Tageswebschau vom 08.08.2012 in seiner Aussage irreführend und es wird hiermit eindeutig klargestellt, dass zu keiner Zeit irgendwelche Firmen die hier dargestellte fiktive Agentur “WeShitTheStorm” oder irgendeine anderes Unternehmen beauftragt hat, die hier erwähnten oder andere ähnliche Shitstorms auszulösen oder Markenseiten auf Facebook, Twitter oder anderen Plattformen zu manipulieren.

Es ist u.a. mein täglich Brot, mit genau diesen Dingen professionell zu arbeiten, souverän umzugehen und andere für einen ECHTEN Krisenfall richtig zu beraten. Es ist tatsächlich erstaunlich, wie schnell sich selbst unter netzaffinen Menschen eine solche Annahme verbreitet und ernst genommen wird, bevor sich jemand wirklich die Mühe macht, sich vorher genauer zu informieren. Bevor man auf den Zug springt, sollte man wenigstens vorher fragen, wohin er fährt.

Wer also an einer ernsten Recherche oder Investigativ-Journalismus interessiert ist, der möge sich gern melden.

Mit freundlichen Shitstorm-Grüßen aus dem Headquarter
Ihr @kaipiranha - CSO (Chief Shitstorm Officer) of WeShitTheStorm. Not.

P.S.: Kim Schmitz haben wir mittlerweile gefeuert. Er war eine ziemlich große Sicherheitslücke.

P.S.S.: Falls sich jemand fragt, warum wir erst jetzt antworten, hier nochmal der Hinweis auf unsere Betriebszeiten: Mo-Fr von 9 – 18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten werden unsere Seiten und Profile nicht betreut und wir bitten daher auch darum, keine Kommentare in dieser Zeit zu hinterlassen. Denkt an die Nettiquette.

Ist was faul im Staate Facebook?

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Die letzten Tage ist viel passiert im Netz. Die verschiedenen Negativ-Posts, die eine Welle an Entrüstung unter den Unsern bei Facebook auf den Seiten von H&M, McDonalds Deutschland und Galileo ausgelöst haben, hat die Netzgemeinde aufmerksam gemacht. Nun melden sich wie immer die verschiedensten Experten zu Wort und versuchen zu analysieren, ob diese Shitstorms doch kein Zufall sind, sondern gezielte Attacken auf große Marken.

Eines ist doch klar, über Pro7 Galileo wird derzeit diskutiert, wie schon lange nicht mehr und ist dadurch nicht nur bei der Digitalen Bohéme und den Social Media Geeks in aller Munde. Es dringt bis in die klassischen Medien und sogar die @tageswebschau kündigt einen Beitrag darüber bereits an. Da bestätigt sich doch nicht nur unser Geschäftsmodell, sondern auch unsere Philosphie: Auch Negativ-PR ist PR!

Unser Fazit: Mission accomplished! Rock on to the next one!

Die Scheisse bricht über uns herab!

mcdonalds-deutschland-shitstorm-facebook

Und das ist gut so!

Es geht was rum im Netz und es stinkt zum Himmel! Und wir können mit Stolz sagen: Der Erfolg gibt uns Recht! 60-70.000 Likes und zahllose Kommentare können nicht lügen, dass nur echte Profis solch einen Shitstorm hinlegen können. Wir sind stolz, die richtige Idee zum besten Zeitpunkt gehabt zu haben. Let’s rock’n roll!


Shitstorm-Tutorial: Wie man einen Shitstorm startet

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Wir predigen es ja schon lange, aber keiner glaubt es bislang. Aber Shitstorms entstehen nicht einfach so von allein. Nein, sie sind schon seit Jahren Teil des Marketing-Portfolios großer Marken. Daher gibt es jetzt mit WeShitTheStorm die erste Agentur, die Ihnen die ganze Arbeit abnimmt. Wir haten, flamen, dissen und mobben in Ihrem Auftrag bis in die Abendnachrichten und CNN. Und das mit vollem Körpereinsatz und rhetorischer Überqualifikation.

Wer dennoch glaubt, das alles ohne uns machen zu können, der kann sich ja an dieser Anleitung orientieren. Wir finden das Ganze aber völligen Quatsch und viel zu theoretisch. Denn echte Shitstorms können nur echte Profis mit debiler Persönlichkeit und hohem Aggressionspotential. Zum Troll wird man geboren oder nicht! #WORD!

1. Je größer die Fallhöhe, desto größer der Aufprall

2. Ohne Videoclips geht nichts

3. Lärm senkt die Hemmschwelle

4. E-Mail Bomben platzen lassen

5. Am Wochenende losschlagen

6. Twitter als Signalrakete einsetzen

7. David gegen Goliath losschicken

8. Ping Pong Spiel mit den Medien

9. Penalty versenken

10. Hartnäckig bleiben

Wer sich den ganzen Quatsch ausführlich durchlesen möchte, der kann sich ja das hier ansehen. Wir empfehlen jedoch eindeutig, uns zu beauftragen. Denn nur “WeShitTheStorm” macht Ihnen einen richtigen Shitstorm.

(Bildquelle: http://www.feinheit.ch/media/medialibrary/2012/06/shitstorm-grafik.pdf)

Es wird Zeit für echte Shitstorms!

Sie haben ein echt mieses Produkt? Ihr Kundenservice ist unter aller Sau? Wir machen Ihren Shitstorm möglich! Individuell. Customized. Fully Reported. Mit echter Scheisse-Garantie.

Wir sorgen für ordentlich Traffic auf Ihren Social Media Profilen, egal ob Privatperson oder Unternehmen.Wir lassen es auf Ihrem Blog so richtig krachen, dass jeder PR-Berater nur so mit den Ohren wackelt und jedes Krisenszenario sich in Luft auflöst. Unser ShitStorm-Agents verfügen über jahrelange Erfahrung im Pöbeln, Granteln und Trollen. Sie spammen Ihre Timeline voll, dass Ihre Mailbox überläuft.

Schicken Sie uns am besten gleich keine E-Mail, denn unser Kundenservice ist genau so scheisse wie Ihrer. Wir hassen Ihre Nachricht!

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